Bibelleseplan zur Passionszeit

Die Bibel verbindet in Corona-Zeiten

Das Angebot des checkpointJesus

Du bist eingeladen, mit uns in Texte von Jesus und seiner Leidensgeschichte einzutauchen. Schreib eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und sprich mit anderen, was dich an den Bibeltexten bewegt, du nicht verstehst oder was du für deinen Alltag mitnimmst. Freu dich auf gemeinsames Entdecken!
checkpoint Jesus Erfurt

Bibel lesen im cpJ | Mt. 27,11-26 | Mi, 8. April 2020

11 Als Jesus vor dem Gouverneur stand, fragte ihn dieser: »Bist du der König der Juden?« – »Du selbst sprichst es aus«, erwiderte Jesus. 12 Die führenden Priester und die Ältesten brachten Beschuldigungen gegen ihn vor, aber er verteidigte sich mit keinem Wort. 13 Da sagte Pilatus zu ihm: »Hörst du nicht, was sie alles gegen dich vorbringen?« 14 Doch Jesus gab ihm keine Antwort; zum großen Erstaunen des Gouverneurs sagte er nicht ein einziges Wort. 15 Nun war es so, dass der Gouverneur zum Passafest einen Gefangenen freizulassen pflegte, den das Volk selbst bestimmen durfte. 16 Damals war gerade ein berüchtigter ´Aufrührer` im Gefängnis; er hieß Jesus Barabbas. 17 Pilatus fragte deshalb das Volk, das sich versammelt hatte: »Wen soll ich euch freigeben: Jesus Barabbas oder den Jesus, von dem man sagt, er sei der Messias?« 18 Denn er wusste genau, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte. 19 Während Pilatus auf dem Richterstuhl saß, ließ seine Frau ihm ausrichten: »Lass die Hände von diesem Mann, er ist unschuldig! Ich habe seinetwegen heute Nacht im Traum viel Schweres durchgemacht.« 20 Inzwischen hatten die führenden Priester und die Ältesten das Volk überredet, ´die Freilassung des` Barabbas und die Hinrichtung Jesu zu fordern. 21 Als darum der Gouverneur noch einmal fragte: »Wen von den beiden soll ich euch freigeben?«, antwortete die Menge: »Barabbas!« – 22 »Und was soll ich mit Jesus tun, von dem es heißt, er sei der Messias?«, wollte Pilatus wissen. »Ans Kreuz mit ihm!«, riefen sie alle. 23 »Was für ein Verbrechen hat er denn begangen?«, fragte Pilatus. Doch sie schrien nur noch lauter: »Ans Kreuz mit ihm!« 24 Pilatus sah, dass er nichts erreichte. Im Gegenteil, der Tumult wurde immer schlimmer. Er ließ sich Wasser bringen, wusch sich vor den Augen der Menge die Hände und sagte: »Ich bin unschuldig am Tod dieses Mannes. Was jetzt geschieht, ist eure Sache.« 25 Da rief das ganze Volk: »Die Schuld an seinem Tod soll uns und unseren Kindern angerechnet werden!« 26 Daraufhin gab Pilatus ihnen Barabbas frei. Jesus hingegen ließ er auspeitschen und übergab ihn ´den Soldaten` zur Kreuzigung. (NGÜ)


Erklärung:

Zur Erinnerung an die Befreiung der Israeliten aus Ägypten durfte zum Passafest ein Gefangener freigelassen werden. Hier stehen Jesus Barabbas und Jesus Christus als Gegensätze: Barabbas heißt übersetzt "Sohn des Vaters". Zwei Männer mit gleichem Namen. Der eine war ein Verbrecher, der andere unschuldig. Die Entscheidung wurde dem Volk überlassen.


Bibel lesen im cpJ | Mt. 27,3-10 | Di, 7. April 2020

3 Als Judas sah, dass sein Verrat zur Verurteilung Jesu geführt hatte, bereute er seine Tat. Er brachte den führenden Priestern und den Ältesten die dreißig Silberstücke zurück 4 und sagte: »Ich habe gesündigt, ich habe einen unschuldigen Menschen verraten.« – »Was geht uns das an?«, erwiderten sie. »Das ist deine Sache!« 5 Da nahm Judas das Geld und warf es in den Tempel. Danach ging er weg und erhängte sich. 6 Die führenden Priester nahmen die Silberstücke an sich und sagten: »Dieses Geld darf man nicht zum Tempelschatz legen, weil Blut daran klebt.« 7 Sie berieten über die Sache und kauften dann von dem Geld den so genannten Töpferacker als Friedhof für die Fremden. 8 Dieses Stück Land heißt daher bis heute »Blutacker«. 9 Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia vorausgesagt worden war: »Sie nahmen die dreißig Silberstücke – den Preis, den die Israeliten für ihn festgesetzt hatten – 10 und kauften davon den Töpferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.« (NGÜ)


Erklärung:

Die dreißig Silberstücke, die von Judas in den Tempel geworfen sind, erfüllen die Prophetie in Sacharja 11,12-13. Mit der Referenz zu Jeremia ist Jer 19,1-13 und 32,6-15 gemeint.
Auch im übertragenen Sinne hat Blut das Geld unrein für den Tempel gemacht. Das Blut war im Judentum der Sitz des Lebens und auch Opfertiere mussten so geschlachtet werden, dass kein Blut mehr im Tier bleibt.


Bibel lesen im cpJ | Mt. 26,69-27,2 | Mo, 6. April 2020

69 Petrus saß noch draußen im Hof, als eine Dienerin auf ihn zutrat und sagte: »Du warst doch auch mit diesem Jesus aus Galiläa zusammen!« 70 Aber Petrus stritt es vor allen Leuten ab. »Ich weiß nicht, wovon du redest«, sagte er. 71 Als er danach zum Eingangstor ging, sah ihn eine andere Dienerin und sagte zu denen, die dort standen: »Der war auch mit diesem Jesus von Nazaret zusammen.« 72 Wieder stritt Petrus es ab, ´diesmal sogar` mit einem Schwur: »Ich kenne den Menschen nicht!« 73 Doch es dauerte nicht lange, da traten die Umstehenden auf ihn zu und sagten: »Natürlich bist du auch einer von ihnen; deine Sprache verrät dich.« 74 Petrus begann, Verwünschungen auszustoßen, und schwor: »Ich kenne den Menschen nicht!«In diesem Augenblick krähte ein Hahn. 75 Da erinnerte sich Petrus daran, wie Jesus zu ihm gesagt hatte: »Bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« Und er ging hinaus und weinte in bitterer Verzweiflung. 1 Bei Tagesanbruch fassten alle führenden Priester zusammen mit den Ältesten des ´jüdischen` Volkes den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen. 2 Sie ließen ihn fesseln und abführen und übergaben ihn dem ´römischen` Gouverneur Pilatus. (NGÜ)


Erklärung:

Schon bevor Petrus Jesus verleugnet, zeigt er dass er seinen eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird. Statt bei Jesus zu bleiben geht er in den Innenhof und setzt sich zu den Dienern, um zuzuschauen. (Mt 26,58) So sitzt er da und wird von mehreren Menschen angesprochen. Es sind keine Fragen, ob er Jesus kennt; es sind Aussagen. Das dritte Mal verleugnet Petrus nicht nur Jesus, sondern auch sich selbst.
Jesus wird dem Pilatus übergegeben, weil allein der römische Gouverneur das Recht hatte, Todesurteile zu fällen.


Bibel lesen im cpJ | Mt. 26,57-68 | So, 5. April 2020

57 Die, die Jesus festgenommen hatten, führten ihn zum Hohenpriester Kajafas, wo bereits die Schriftgelehrten und die Ältesten versammelt waren. 58 Petrus folgte Jesus in einiger Entfernung bis zum hohepriesterlichen Palast. Er ging in den Innenhof und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen würde. 59 Die führenden Priester und der gesamte Hohe Rat suchten nun nach einer falschen Zeugenaussage gegen Jesus, die es rechtfertigen würde, ihn zum Tod zu verurteilen. 60 Doch sie konnten nichts finden, obwohl viele falsche Zeugen gegen ihn aussagten. Schließlich traten zwei Männer vor 61 und erklärten: »Dieser Mensch hat behauptet: ›Ich kann den Tempel Gottes niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen.‹« 62 Der Hohepriester erhob sich und fragte Jesus: »Hast du darauf nichts zu sagen? Wie stellst du dich zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen?« 63 Aber Jesus schwieg. Da sagte der Hohepriester zu ihm: »Ich nehme dich vor dem lebendigen Gott unter Eid. Sag uns: Bist du der Messias, der Sohn Gottes?« – 64 »Du selbst hast es ausgesprochen«, erwiderte Jesus. »Und ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr den Menschensohn an der rechten Seite des Allmächtigen sitzen sehen, und ihr werdet sehen, wie er auf den Wolken des Himmels kommt.[4]« 65 Da zerriss der Hohepriester ´vor Empörung` sein Gewand und rief: »Das ist Gotteslästerung! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt ja selbst gehört, wie er Gott gelästert hat. 66 Was ist eure Meinung?« – »Er muss sterben!«, antworteten sie. 67 Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige gaben ihm Ohrfeigen  68 und sagten: »Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns: Wer hat dich geschlagen?« (NGÜ)


Bibel lesen im cpJ | Mt 26,56 | Sa, 4. April 2020

56 Aber das alles ist geschehen, damit sich erfüllt, was die Propheten in der Schrift vorausgesagt haben.« Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und flohen. (NGÜ)


Erklärung:

Die Jünger hatten Angst. Der Messias, den die Propheten angekündigt haben, sollte in ihren Augen mächtig und erhaben sein. Er sollte Frieden stiften und alle Feinde zerstören. Ein Messias, der verhaftet und festgenommen wird, passt nicht genau in ihr Bild vom angekündigten Retter. Aber Gottes Pläne und Ideen sind nicht die unseren. Er weiß, was er tut - darauf können wir uns verlassen.


check it out

Du suchst eine lebendige Gemeinde - wir sind gern für dich da.